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Kühl bleiben in heißen Zeiten

Um den Klimawandel einzudämmen ist die Reduktion von Emissionen weiterhin das oberste Ziel. Doch auch die Klimawandelanpassung spielt eine zentrale Rolle. Durch intelligente Raumplanung, Grünflächen und hitzebeständige Bauweisen bleiben Außen- und Innenräume auch bei steigenden Temperaturen behaglich.

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Das Gebäude von ASI Reisen in Natters wurde gemeinsam mit dem Architekturbüro Snøhetta entworfen und ist ein Beispiel dafür, wie Fassadenbegrünung im Sommer für Behaglichkeit in Innenräumen sorgt.

© Snøhetta/Flatscher

Gebäude für die Zukunft

 

Interview

Admir Music ist Co-Geschäftsführer von Alpsolar Klimadesign in Innsbruck. Das Planungsbüro konzentriert sich auf zukunftsträchtige, klimafitte Gebäude-Anlagenkonzepte. Was das in der Praxis bedeutet und welche Potenziale sogenanntes Klimaengineering mit sich bringt, lesen Sie im Interview.

Alpsolar Klimadesign steht für Klimaengineering und Bauklimatik. Was bedeutet das konkret im Hinblick auf die Planung sommertauglicher Gebäude?

Admir Music: Wir befassen uns anfangs stark mit der Bauklimatik bzw. dem Klimaengineering in unserer Planung. Das heißt, wir verknüpfen Architektur und Technik, um Gebäude bestmöglich vor Klimaeinflüssen zu schützen und ihre Nutzbarkeit sicherzustellen. Dieser gesamtheitliche Ansatz hilft uns, den Energiebedarf für Heizung, Kühlung und Warmwasser zu verbessern und Gebäude thermisch so zu optimieren, dass die Wärme im Winter im Gebäude und die Hitze im Sommer draußen bleibt. Damit das funktioniert, braucht es eine solide Entwurfsplanung. So können wir sinnvolle Berechnungen anstellen und das Gebäude in seiner Gesamtheit beurteilen.

© Alpsolar Klimadesign

DI (FH) Admir Music, Co-Geschäftsführer von Alpsolar Klimadesign

Wie sieht ein optimaler Planungsprozess aus, damit Gebäude von Anfang an so konzipiert werden, dass Überwärmung vermieden und der Kühlenergiebedarf möglichst geringgehalten wird?

Ein guter Planungsprozess beginnt mit einem offenen Austausch im Planungsteam. Ziel ist es, Räume so zu gestalten, dass sie im Sommer gut nutzbar, die Nutzer*innen zufrieden und die Errichtungskosten gering sind. Zu Beginn analysieren wir, wo Potenziale etwa für alternative, kostengünstige Lösungsansätze liegen und wo das Gebäude Risiken hat, wie intensive Sonneneinstrahlung oder große Fensterflächen. Danach entwickeln wir ein passendes technisches Konzept zur Kühlung oder Lüftung.

Was sind die wichtigsten planerischen und baulichen Maßnahmen für sommertaugliches Bauen?

Aus baulicher Sicht sollte sich das Gebäude möglichst gut selbst vor Sonneneinstrahlung schützen, entweder aktiv durch beweglichen Sonnenschutz  oder passiv durch gut geplante, fixe Verschattungselemente. Außerdem ist es wichtig, dass Gebäude und Technik gut zusammenspielen, sodass eine hohe Behaglichkeit erreicht werden kann. Dabei zählt nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch Luftfeuchtigkeit, Vermeidung von Zugluft und angenehme Oberflächentemperaturen von Wänden, Böden und Decken.

Was sind die häufigsten Ursachen für die sommerliche Überwärmung?

Die größte Herausforderung stellen meist großflächige Verglasungen dar, die eine hohe Sonneneinstrahlung zulassen. Das ist besonders in Kombination mit ineffektiven Sonnenschutzgläsern oder unwirksamen Verschattungssystemen problematisch. Außerdem können Nutzungsänderungen, die dazu führen, dass mehr Personen oder zusätzliche Geräte im Raum sind, für Überwärmung sorgen.

© Alpsolar Klimadesign

Mit der Simulationssoftware IDA ICE lassen sich digitale Zwillinge von Gebäuden erstellen und ihr thermisches Verhalten analysieren.

Hitzetipp: Temperaturen regelmäßig messen

Um den Überblick zu behalten und Fenster zum richtigen Zeitpunkt zu öffnen oder zu schließen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Innenraumtemperatur und ein Abgleich mit der Außentemperatur wichtig. Für die Messung eignen sich einfache Raum- und Außenthermometer, die manuell abgelesen werden. Komfortabler und genauer wird es mit vernetzten Systemen: Diese erfassen Innen- und Außentemperaturen automatisch, speichern Temperaturdaten und können zum Teil auch Warnungen ausgeben, wenn die Innentemperatur über der Außentemperatur liegt. So kann gezielt gelüftet werden.

Wie sieht aus eurer Sicht eine Kosten-Nutzen-optimierte Planung zur Verringerung des Kühlenergiebedarfs aus?

Welche Maßnahmen sind zu priorisieren? Einmalige bauliche Maßnahmen sind am effektivsten, vor allem angesichts der hohen Energiepreise und der notwendigen CO2-Einsparungen. Ganz wichtig sind hochwertige Verglasungen und Verschattungen an der Gebäudehülle. Dadurch kann über Jahre hinweg enorm viel Energie und damit auch Geld gespart werden.

Wie beeinflusst die zunehmende Hitzebelastung infolge des Klimawandels die Planung und Errichtung von Gebäuden?

Auch in Tirol ist der Klimawandel angekommen: Die Sommertage werden zunehmend wärmer und feuchter – das bringt zusätzliche bauphysikalische Herausforderung mit sich. Bei der technischen Gebäudeausrüstung müssen wir heute etwa viel mehr auf die Luftkonditionen in Räumen und Lüftungsanlagen achten als früher. Auch die Wahl und der Einsatz der möglichen Kühlsysteme verändert sich. Die Planung wird komplexer, aber auch spannender.


Wie wird sich der Planungsprozess in den nächsten Jahren verändern?

Die Planung ist der wichtigste Hebel, damit Gebäude im Sommer gut funktionieren und gleichzeitig energieeffizient und kostengünstig bleiben. Zugleich nimmt der Vorfertigungsgrad zu, welcher eine intensivere Zusammenarbeit mit diversen Hersteller*innen erfordert. Wenn wir außerdem noch die Zunahme von Building Information Modelling (BIM) in der Planung berücksichtigen – also die steigende Nutzung von digitalen 3D-Gebäudemodellen – können wir davon ausgehen, dass der gesamte Planungsprozess intensiver und geordneter wird. 

„Interessant ist die Frage, ob wir künftig mit mehr Zukunftsklimadaten arbeiten sollten. Schließlich sollen die Gebäude auch in 20 bis 30 Jahren sommertauglich sein.“

Admir Music
Co-Geschäftsführer des Planungsbüros Alpsolar Klimadesign

© Alpsolar Klimadesign

Das Ergebnis der Simulation ist unter anderem eine grafische Darstellung der Temperaturverläufe im Gebäude.

Braucht es baurechtliche oder regulatorische Änderungen, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden?

Der Energieausweis deckt mit der Anforderung an den Kühlbedarf schon sehr viel ab. Interessant ist die Frage, ob wir künftig mit mehr Zukunftsklimadaten arbeiten sollten, wie es manche Zertifizierungen bereits machen. Schließlich bauen wir für die Zukunft und die Gebäude sollen auch in 20 bis 30 Jahren sommertauglich sein. 

Welche Rolle spielt der Standort eines Gebäudes in Bezug auf sommerliche Überwärmung?

Eine große. Neben den örtlichen Klimadaten beeinflussen Parameter wie die Meereshöhe, Fernverschattung durch Berge und umliegende Objekte, oder Schneereflexion die Raumkonditionen im Inneren des Gebäudes. Die Bodenbeschaffenheit außerhalb des Gebäudes – also Versiegelung, Bebauungsdichte oder Begrünung – beeinflusst die thermische Situation im Gebäudeinneren hingegen kaum. 

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