Schon immer war die Warmwasserbereitung wichtig, wenn es um den Energieverbrauch in Wohn- oder Betriebsgebäuden geht. Allerdings ist es inzwischen so, dass die Hygiene des Warmwassers immer wesentlicher bei der Wahl des richtigen Heizsystem ist.
Termin: Mittwoch, 13.10.2021, 16:00 - 17:30 Uhr
Programm
Warmwasserbereitung – im Spannungsfeld zwischen Effizienz, Trinkwasserhygiene und Baurecht
Die Art und Weise, wie Warmwasser bereitet und verteilt wird, hat einen wesentlichen Einfluss auf genehmigungsrelevante Energiekennwerte in baurechtlichen Verfahren. Darüber hinaus wirken mehrere Normen, die sich mit Trinkwasserhygiene beschäftigen, indirekt auf Effizienz und Komfort mit ein. Referent DI (FH) Andreas Riedmann beantwortet im Vortrag alle wichtigen Fragen: Welche Kennwerte sich wie beeinflussen lassen, wie sich die Praxis dazu verhält und welche Normen für den jeweiligen Anwendungsbereich gelten.
Förderungen: Effiziente Warmwasserbereitung
Das Land Tirol fördert im Rahmen der Wohnbauförderung die effiziente Warmwasserbereitung mittels definierter 2 – Leitersysteme, sehr gut gedämmten Speichern sowie Rücklaufwärmepumpen. Welche Anforderungen erfüllt werden müssen, ist genauso Thema des Kurzvortrags von Referent DI Robert Kapferer, wie die Abschätzung der zu erwartenden Förderung.
Bereitstellungs- und Zirkulationsverluste in der Trinkwasserinstallation
„Auch gedämmte Speicher und Rohrleitungssysteme generieren zwangsläufig Energieverluste“, so die Referentin Valerie Mense B.Eng. in ihrem Vortrag. Doch wie hoch und relevant sind diese und wo können sie reduziert werden? Um diese Problemstellung individuell abschätzen zu können, hat Energie Tirol ein Onlinetool entwickelt. Dieses ermittelt die thermischen und elektrischen Verluste für das gesamte Rohrleitungsnetz, den Speicher und die Pumpen. Darüber hinaus kann festgestellt werden, inwieweit diese Energieverluste indirekt zur Deckung der Heizleistung in den Wintermonaten beitragen kann.