Tagung für Entscheidungsträger*innen und Professionist*innen
Zur Unterstützung der Bevölkerung bei der möglichst nachhaltigen und dabei kostengünstigen Umstellung der Heizungssysteme ist die Nachfrage nach Netzlösungen groß. Oftmals sind die herkömmlichen Ressourcen wie Biomasse Holz lokal jedoch schon stark genutzt und auf dem Gemeindegebiet nicht mehr frei verfügbar. Gleichzeitig vollzieht sich ein Wandel hin zu „Wärmenetzen 4.0“, bei denen auch Niedertemperatur-Wärmequellen und Umweltwärme mittels Wärmepumpen erschlossen werden. Grundwasser-Wärmenetze und Anergienetze oder gar thermische Nutzungen von Seewasser („Seethermie“) wie in der Schweiz sind neue, innovative Lösungen für Bestandsgebäude sowie Neubau.
Aktuelle Fragestellungen
- Doch wann sind Netze zweckmäßig und welche Varianten gibt es?
- Welche Ressource eignet sich für meine Gemeinde?
- Und wie komme ich bei Interesse über eine Machbarkeitsuntersuchung bis zum Netz und wer unterstützt dabei?
Diesen und weiteren Fragen ist die Nahwärmetagung 2023 gewidmet, bei der die zentralen Akteur*innen der Energiewende in diesem Bereich zusammen Herausforderungen diskutieren und Wege entwickeln, bestehende Synergien zu erkennen und bestmöglich zu nutzen sowie Schritte zu initiieren, die eine Umsetzung erleichtern.
Praxisbeispiele
Dazu stellen Vertreter*innen von Land Tirol und Energieagentur Tirol zu diesen Themen Grundlageninformationen vor und diskutieren Herausforderungen, die sich auf dem Weg zur optimalen Lösung stellen. Zudem werden unter anderem von österreichweit agierenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen zahlreiche Praxisbeispiele für Best-Practice-Lösungen ebenso präsentiert wie neue technologische Entwicklungen sowie deren mögliche Einsatzgebiete.
Inklusive Verpflegung: Mittagsbuffet, Kaffee und Kuchen