Schimmel braucht Feuchtigkeit – doch woher kommt sie eigentlich? Ein großer Teil davon stammt tatsächlich von uns selbst. Jeder Mensch gibt pro Tag rund einen bis 1,5 Liter Wasser an die Umgebung ab, allein durch Atmen und Schwitzen. Werden dann noch alltägliche Dinge wie Kochen, Duschen oder das Trocknen der Wäsche hinzugezählt, kommt einiges zusammen: In einem Vier-Personen-Haushalt sind das schnell einmal zehn bis zwölf Liter Wasser, die täglich in die Raumluft gelangen.
Diese Feuchtigkeit muss natürlich wieder aus den Räumen entweichen können. Genau hier spielt das richtige Lüften eine entscheidende Rolle. Durch regelmäßigen Luftaustausch wird die feuchte Raumluft nach draußen transportiert, was die Bildung von Schimmel erschwert. Wird hingegen gar nicht oder falsch gelüftet, steigt die Gefahr erheblich.