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Richtig Planen

Qualitätssicherung

Robert Traunmüller
Bautechnikexperte der Energieagentur Tirol

Fehlerfrei

Die Qualitätssicherung Ihres Bau- oder Sanierungsvorhabens beginnt schon in der Planung, z. B. mit der Festlegung von Qualitätsstandards, und endet mit der Übernahme von Bauleistungen und der Beseitigung von Mängeln.

Wer ist für die Qualitätssicherung zuständig?

Der erste wichtige Schritt zur Qualitätssicherung beginnt mit der Auswahl der Beteiligten. Architektur- bzw. Planungsbüros  mit hoher Kompetenz in energieeffizientem Bauen sorgt in der Regel dafür, dass ihr Objekt auf hohem energietechnischem Niveau geplant wird. In der Ausführungsphase kann diese*r Planer*n neben den allgemeinen Aufgaben der Bauaufsicht bzw. Bauleitung vor allem spezifische Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Energieeffizienz, Bautechnik und Ökologie treffen.

Für den Bereich der Gebäudetechnik zahlt sich eine eigene Bauüberwachung bei kleineren Wohnbauten meist nicht aus. Bei der Errichtung von Wärmepumpen-, Biomasse- oder Photovoltaikanlagen kann ein für dieses Fachgebiet zertifizierter Installationsbetrieb beauftragt werden.

Tipp

Schuster*in, bleib bei deinen Leisten

Da die Aufgaben der Bauleitung/Bauaufsicht sehr umfangreich und komplex sind, sollte unbedingt eine Fachkraft dafür engagiert werden. Wird überlegt, diese Aufgabe selbst zu übernehmen, sollte das nur in Betracht gezogen werden, wenn ausreichend Erfahr­ung im Bauhandwerk und Baubetrieb besteht.

Achten Sie generell darauf, den Anteil der Eigenleistung in der Bauphase richtig einzuschätzen und nicht zu überschätzen. Im Schadensfall, ist es aus Gewährleistungs- und Haftungsgründen wichtig, dass Leistungen von Fachfirmen durchgeführt wurden.

Systeme zur
Qualitätssicherung

Für verschiedene Dienstleistungen, Anbieter*innen bzw. Unternehmen oder Produkte im Bereich des energieeffizienten Bauens gibt es eine breite Auswahl an Qualitätssicherungssystemen. Diese Systeme gewährleisten klar definierte Standards und überprüfen deren Qualitäten. Nachfolgende Systeme haben sich hierbei bewährt.

Zertifizierung Passivhaus

Wenn Sie ein Passivhaus bauen oder eine Sanierung mit Passivhaus-Komponenten (EnerPHit-Standard) durchführen, steht mit dem Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) ein eigenes Planungswerkzeug zur Verfügung. Dieses Tool, mit dem u.a. Energiebilanzen erstellt und Komfortbedingungen überprüft werden können, bildet die Grundlage, um ein funktionierendes Passivhaus zu planen. Die Überprüfung auf Einhaltung der für ein Passivhaus festgelegten Kriterien kann über eine Zertifizierung durch das Passivhaus Institut oder eine akkreditierte Stelle erfolgen.

Zertifzierung von handwerklichen Leistungen

Bei einzelnen Gewerken besteht die Möglichkeit, zertifizierte Betriebe zu beauftragen. Durch eine Zertifzierung bildet sich ein ausführender Betrieb auf diesem Fachgebiet gemäß dem aktuellen Stand der Technik weiter und muss in der Regel das Wissen immer wieder auffrischen. Für Bauleute bietet sich dadurch die Möglichkeit, Betriebe bzw. Personen mit verlässlich hoher Fachkompetenz zu finden.

Zertifizierungen gibt es beispielsweise als:

  • Zeritfizierte*r Fachverarbeiter*in für Wärmedämmverbundsysteme
  • Zertifizierte/*r Passivhaus-Handwerker*in
  • Zertifizierte Insallateur*innen für Wärmepumpen, Solar oder auch Biomasse
  • Zertifizierte Photovoltaiktechniker*innen bzw. -planer*innen

Zertifzierte Passivhaus-Komponenten

Für die Umsetzung von energieeffizienten Gebäuden können besonders hochwertige, für den Einsatz in Passivhäusern geeignete Produkte verwendet werden. Passivhaus-Komponenten reichen von Fenstern und Türen über Rollläden und Luftdichtheitssysteme bis hin zu Lüftungsgeräten und Wärmepumpen-Kompaktanlagen. Die Produkte werden nach einheitlichen Kriterien vom Passivhaus Institut zertifiziert.

Verarbeitungsrichtlinien

Für einzelne Arbeiten gibt es von einigen Fachverbänden, Interessensgemeinschaften oder Gütegemeinschaften vorgegebene Richtlinien für die Herstellung eines bestimmten Bausystems oder eines Bauteilanschlusses, z.B. für die Montage von Fenstern, den Einbau von Fensternbänken in ein Wärmedämmverbundsystem, die Errichtung einer hinterlüfteten Fassade oder die Herstellung eines Wärmedämmverbundsystems. Für die Ausführung der Arbeiten sind die erforderlichen Verarbeitungsrichtlinien vertraglich festzuschreiben. Die Bauüberwachung prüft während des Baus die Einhaltung dieser Richtlinien.

Baubesprechungen

Ein entscheidendes Instrument für einen reibungslosen Bauablauf sind regelmäßige Baubesprechungen. Auch wenn die Bauaufsicht die Koordination des Bauablaufes und die Kommunikation mit den Beteiligten übernimmt, sollten Sie als Auftraggeber*in nach Möglichkeit bei allen Besprechungen dabei sein.

Auftaktbesprechung

Zu Beginn der Ausführungsarbeiten sollten in einer Auftaktbesprechung mit allen Beteiligten die Ziele des Bau- oder Sanierungsvorhabens klar angesprochen werden. Aus Sicht der Energieeffizienz sind die Herstellung der luftdichten Ebene, Bauteilanschlüsse und insbesondere der Übergang zu anderen Gewerken zentrale Punkte. Diese Schnittstellen müssen von Anfang an besprochen und abgestimmt werden.

Regelmäßige Baubesprechungen

Die Baubesprechung ist ein wichtiges Element während des Bauablaufes. In der Baustellenphase kann davon ausgegangen werden, dass es zu Abweichungen vom Plan und Änderungen kommt. Bei Sanierungsvorhaben kommt das naturgemäß häufiger vor als bei Neubauten. Durch regelmäßig durchgeführte Baubesprechungen lassen sich Änderungen gut mit den betroffenen Akteur*innen bzw. Gewerken abstimmen.

Luftdichtheitsprüfung und Thermografieaufnahmen

Die energietechnische Ausführungsqualität der Gebäudehülle ist messbar. Ein Indikator dafür ist die Luftdichte der Gebäudehülle. Mit dem Differenzdruckverfahren, umgangssprachlich als Blower-Door-Test bezeichnet, steht ein praxistaugliches Hilfsmittel für die Bewertung der Luftdichtheit der Gebäudehülle zur Verfügung. Mithilfe verschiedener Messtechniken (z. B. Thermografie, Vernebelung) lassen sich Schwachstellen wie Undichtigkeit, aber auch Mängel im Bereich der Wärmedämmung oder Wärmebrücken rechtzeitig aufspüren und noch vor Beginn der Nutzung beheben.

So funktioniert der Blower-Door-Test

Blower Door Test bei einem Gebäude

1. Druckdifferenz erzeugen

Zur Messung der Luftdurchlässigkeit wird ein drehzahlgeregelter Ventilator in einen Tür- oder Fensterrahmen eingebaut und eine Druckdifferenz zur Außenluft erzeugt. Diese entspricht einem Winddruck von etwas mehr als 30 km/h.

Undichtigkeiten aufspüren

2. Undichtigkeiten aufspüren

Durch den unterschiedlichen Druck zwischen innen und außen strömt Luft durch undichte Stellen der Gebäudehülle. Eine Möglichkeit, um Leckagen aufzuspüren, ist auch die Vernebelung.

Was ist eine Thermografieaufnahme?

Die Thermografie ist eine Methode, Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) bildhaft darzustellen. Mittels einer Wärmebildkamera wird die Infrarotstrahlung eines Objektes oder Baukörpers durch eine spezielle Optik und elektronische Sensoren in ein farbiges Wärmebild umgewandelt.

Das Instrument der Thermografie kann dabei helfen, thermische Schwachstellen wie z.B. fehlende oder mangelhafte Dämmung sowie Wärmebrücken an der Gebäudehülle aufzuzeigen.

Wärmebildkamera Energieagentur Tirol

Messung der
Raumluftqualität

Die Belastung der Raumluft durch Schadstoffe kann über die Messung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) festgestellt werden. Lacke, Anstriche, Klebstoffe oder Möbel können VOC abgeben, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Bei einer VOC-Messung werden der Raumluft Proben entnommen und diese anschließend chemisch ausgewertet. Die Ergebnisse geben Auskunft über die Raumluftqualität.

Dokumentation

Check Gemeindehaus Pettnau
© Felix Dallago

Die Zusammenstellung aller Planunterlagen und Berechnungsergebnisse ist ein weiterer wichtiger Faktor für die Qualitätssicherung.

Bautagebuch

Im Bautagebuch werden alle Ereignisse rund um die Erbringung einer Leistung festgehalten. Neben der Aufzeichnung aktueller Wetterbedingungen oder der anwesenden Personen auf der Baustelle werden die erbrachten Arbeiten angeführt und etwaige Abweichungen oder Mängel dokumentiert. Das Bautagebuch wird von der jeweils ausführenden Firma, den Bauleuten und/oder der Bauaufsicht abgezeichnet und ist damit eine von allen Beteiligten bestätigte Chronik des Bauablaufs.

Das Bautagebuch gilt als rechtliche Absicherung bei etwaigen Streitfällen vor Gericht. Wichtig ist, das Bautagebuch regelmäßig, vollständig und korrekt zu führen. Für das Bautagebuch gibt es vorgefertigte Muster oder entsprechende Softwareprogramme.

Fotodokumentation

Halten Sie den Fortschritt der Baumaßnahmen regelmäßig auch fotografisch fest.

Übernahme

Mit der Übernahme eines mangelfreien Werks durch die Bauleute wird eine vertraglich vereinbarte Leistung abgeschlossen. Machen Sie eine gemeinsame Begehung mit der ausführenden Firma, sobald die Arbeiten fertiggestellt sind, spätestens aber zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die Schlussrechnung erhalten. Bei der Begehung wird gemeinsam ein Übernahmeprotokoll geführt. Falls Mängel vorliegen, werden sie im Protokoll festgehalten und ein Zeitrahmen für deren Behebung festgelegt. Nach Unterschrift des Übernahmeprotokolls können keine Mängel mehr geltend gemacht werden. Mit diesem Zeitpunkt beginnt auch die Gewährleistungsfrist.

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