Grundsätzlich beginnt die Bauökologie schon mit der Wahl des Grundstückes bzw. der Entscheidung über Abriss oder Sanierung. Bereits in der frühen Planungsphase sind Überlegungen zur konstruktionsweise und die Baustoffwahl für das umweltbewusste Bauen maßgeblich. So können Folgeprobleme bei der Ausführungs- und Detailplanung vermieden und ein optimales ökologisches Baustoff- und Konstruktionskonzept entwickelt werden.
Eine Möglichkeit, die Qualität von Baustoffen, Konstruktionen und Gebäuden ökologisch einzustufen und zu vergleichen, bieten ökologische Lebenszyklusberechnungen. Die Betrachtung erfolgt über den gesamten Lebensweg des Gebäudes oder des Produktes. Ideal wäre: Baustoffe, die nicht mehr benötigt werden wiederzuverwenden, um einen Kreislauf der Ressourcennutzung zu bilden.
Das eine standardisierte ökologische und gesunde Haus gibt es nicht. Dafür umfasst der Bereich zu viele unterschiedliche Kriterien. Ein unbehandeltes Holzhaus, mit Stroh gedämmt und mit Holzfenstern ist z.B. ökologisch optimal. Heißt das nun, dass alle Häuser aus Holz und Stroh gebaut werden sollen? Wohl eher nicht.
Lange Zeit galt es als selbstverständlich, gebrauchte Baumaterialien wiederzuverwenden. Heute ist eine solche Wiederverwendung zum einen auf Grund des vermeintlichen Materialüberflusses „aus der Mode“ gekommen und zum anderen baurechtlich oft gar nicht mehr zulässig. Die Art und Weise wie Baustoffe miteinander verbunden sind und die Zusatzstoffe, die das Produkt beinhaltet, können ein stoffliches Wiederverwerten erleichtern, aber auch maßgeblich erschweren.
Energieagentur Tirol
die Kompetenz für Wasser und Energie
Energieagentur Tirol
Bürgerstraße 1-3
6020 Innsbruck
Tel: +43 512 250015
Fax: +43 512 250015 30
office@energieagentur.tirol
Bürozeiten
Montag bis Donnerstag
08.00 – 12.00
13.00 – 17.00 Uhr
Freitag
08.00 – 12.00 Uhr