Das Land Tirol hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 unter vorrangiger Nutzung der landeseigenen Ressourcen energieautonom zu sein. Die damit verbundene Energiestrategie sieht unter anderem einen sparsamen Umgang mit Energie und die Förderung von Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie vor.
65, also knapp die Hälfte der insgesamt 150 Gebäude im Besitz des Landes Tirol sind vom Energieausweis-Vorlage-Gesetz betroffen und sollen daher in den kommenden Jahren in ein Energiemonitoring aufgenommen werden. Ziel des Monitorings ist, einen Gesamtüberblick über die Endenergiebedarfe zur Bereitstellung von Warmwasser- und Raumwärme der Landesgebäude zu erhalten. Der so erhaltene Zustandsbericht soll als Basis für die Ableitung gezielter Handlungsoptionen zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude dienen und soll Einsparungs- und Optimierungspotenziale aufzeigen.
Da die Datenerfassung der Tiroler Landesgebäude bisher sehr unterschiedlich und teilweise noch analog stattfindet, werden nun die in den Gebäuden durch das Energiemonitoring erfassten Bedarfsdaten zentralisiert auf einer von der Energieagentur Tirol (vormals Wasser Tirol) mitentwickelten und qualitätsgesicherten Webplattform zugänglich gemacht. Die Daten sind so jederzeit über PC, Handy oder Tablet in Echtzeit für jedes Gebäude einzeln oder im Gesamtüberblick für alle Gebäude abrufbar.
„Testobjekt“ für das Energiemonitoring-System, welches nun in 65 Tiroler Landesgebäuden installiert wird, ist der Gebäudekomplex der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck. Hier wird gegenwärtig gezeigt, dass das Webplattform-basierte Monitoring des Landesgebäudes funktioniert und übertragbar auch auf die weiteren 64 beabsichtigten Landesgebäude ist.
fortlaufend
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