Der hohe Anteil an Ölheizungen in Tirol stellt eine große Herausforderung für die erfolgreiche Umsetzung der Energiestrategie TIROL 2050 energieautonom dar. Moderne Pelletskessel mit Brennwerttechnik erweisen sich als ökologische Alternative zu diesem fossilen Heizungssystem. Aufgrund geringer Bekanntheit und falschem Wissenstand wird diese Technologie jedoch in Tirol kaum berücksichtigt. Die Zielsetzung des Projektes lag darin, die Einsatzbereiche dieser neue Technologieform zu definieren und die Effizienz in Kombination mit verschiedenen Wärmeabgabe- und Trinkwassersystemen gegenüber konventionellen Biomassesystemen zu bewerten.
Speziell bei Bestandsgebäuden wird diese Technologie einen wichtigen Beitrag leisten, da sie für den Tausch von fossilen Heizungsanlagen herangezogen werden kann. Anhand der Prüfberichte der Hersteller ist ersichtlich, dass der Unterschied der Emissionswerte zwischen Heiz- und Brennwertgeräten im Prüfbetrieb nur marginal ist. Da Brennwertgeräte jedoch absolut betrachtet einen geringeren Energieverbrauch als Heizwertgeräte haben, führt dies auch zu niedrigeren Gesamtemission.
Die Verfeuerung von Pellets stellt die Übergangslösung für erneuerbare Heizsysteme in Einfamilienhäusern sowie im mehrgeschossigen Wohnbau dar. Dies gilt vorwiegend für den Bestand, in denen teilweise noch hohe Vorlauftemperaturen und entsprechend große Wärmemengen erforderlich sind. Gleiches gilt für kommunale Gebäude und gewerbliche Objekte. In diesen Objekten lassen sich Feuerungsanlagen, trotz der höheren Anfangsinvestition und der erforderlichen baulichen Kosten (Lagerraum), wirtschaftlich darstellen.
01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2019
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