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© Daniel Zangerl
10.12.2021

Tiroler Versicherung ist vorne dabei

Sanierungsfahrpläne oder Gesamtsanierungskonzepte benennen für Bestandsobjekte jene Maßnahmen, die umgesetzt werden müssen, damit ein energieeffizienter und ökologischer Gebäudebetrieb möglich ist. Diese sind technisch und organisatorisch aufeinander abgestimmt und berücksichtigen dabei Kostenoptimalität im Lebenszyklus des Gebäudes. Nun ist es möglich, diesen Prozess anhand des klimaaktiv-Sanierungsfahrplans abzubilden, um in Zukunft den Anforderungen des klimaaktiv-Gebäudestandards zu entsprechen und eine Fertigstellungsdeklaration einzuleiten.

Sanierungsfahrpläne oder Gesamtsanierungskonzepte benennen für Bestandsobjekte jene Maßnahmen, die umgesetzt werden müssen, damit ein energieeffizienter und ökologischer Gebäudebetrieb möglich ist. Diese sind technisch und organisatorisch aufeinander abgestimmt und berücksichtigen dabei Kostenoptimalität im Lebenszyklus des Gebäudes. Nun ist es möglich, diesen Prozess anhand des klimaaktiv-Sanierungsfahrplans abzubilden, um in Zukunft den Anforderungen des klimaaktiv-Gebäudestandards zu entsprechen und eine Fertigstellungsdeklaration einzuleiten.

Tiroler Versicherung will 16 Gebäude bis 2035 klimaaktiv fit sanieren.

Die Tiroler Versicherung hat sich als eines der ersten Unternehmen in Österreich dem Ziel verschrieben ihren gesamten Gebäudebestand zu analysieren, einen klimaaktiv-Sanierungsfahrplan zu erstellen und 16 Gebäude bis 2035 klimaaktiv fit zu sanieren. „Grundsätzlich sollen die jeweiligen Gebäude in einem Zug klimaaktiv saniert werden und im Neubau wird eine erfolgreiche klimaaktiv-Deklaration eine Grundvoraussetzung sein“, so Georg Gridling, Bereichsleiter Immobilien. „Zusätzlich zu den 16 sanierten Gebäuden werden wir 8 weitere deklarieren.“ 

© ATELIER HOHLRIEDER

Julia Auckenthaler,
Bereichsleiterin Veranlagung und Nachhaltigkeitsbeauftragte

Wir werden jetzt und auch künftig mit Leidenschaft echte und nachhaltige Veränderungen anstoßen, die weit über – dem Zeitgeist unterworfene – regulatorische Anforderungen hinausgehen.

Mit 2020 trat die EU-Taxonomie in Kraft, mit 2022 werden Verpflichtungen eingeführt. Inwiefern ist diese Verordnung für die Tiroler Versicherung relevant?

Julia Auckenthaler: Wie alle Versicherer haben wir die EU-Taxonomie-Verordnung umzusetzen. Gut gemeint als Klassifikationssystem für nachhaltiges Wirtschaften bedeutet es in erster Linie die Bereitstellung einer Unmenge von Daten. Daten, die es paradoxerweise in dieser Qualität und den gewünschten Ausprägungen zu einem beträchtlichen Teil noch gar nicht gibt. Und wenn es sie gibt, dann nur gegen stattliche Bezahlung – wieder ein neues „Geschäftsmodell“. Aber ob das nun im Sinne echter Nachhaltigkeit zielführend ist oder (auch) anderen Interessen dient: Wir als Tiroler Versicherung werden diese regulatorischen Anforderungen erfüllen. Für uns noch viel wichtiger ist aber, unseren Weg gelebter Regionalität und umfassend spürbarer Nachhaltigkeit entschlossen weiterzugehen. So, wie es jeher unserer Unternehmenskultur entspricht. Seit 200 Jahren sind wir als Verein organisiert – mit dem Auftrag, für die Menschen in unserem Land dauerhaft Nutzen zu bringen. Daher werden wir jetzt und auch künftig mit Leidenschaft echte und nachhaltige Veränderungen anstoßen, die weit über – dem Zeitgeist unterworfene – regulatorische Anforderungen hinausgehen.

© ATELIER HOHLRIEDER

Georg Gridling,
Bereichsleiter Immobilien

klimaaktiv setzt mit dem neuen Katalog 2020 und dem Sanierungsfahrplan auf eben diese Entwicklungen. Sie sind als eines der ersten Unternehmen in Österreich vorne mit dabei – welche Vorteile sehen Sie für sich in der klimaaktiv-Gebäudedeklaration?

Georg Gridling: Für die Tiroler Versicherung ist der Immobilienbesitz ein wesentlicher Teil der Vermögensveranlagung. Im Mittelpunkt der Immobilienstrategie steht, den Bestand nachhaltig und effektiv zu bewirtschaften. Durch eine langfristig geplante Sanierungsoffensive werden wir den Immobilienbestand aufwerten. Ziel ist es, in den kommenden Jahren das Immobilienportfolio ökologisch und nachhaltig zu sanieren. Die klimaaktiv-Gebäudedeklaration hilft uns als Richtlinie, um einerseits in der Planung alles zu berücksichtigen und andererseits, um ein gültiges Siegel im Sinne der Taxonomieverordnung zu erlangen.

In Ihrem Gebäudebestand befinden sich überwiegend Wohngebäude, häufig aus der Gründerzeit. Welche Herausforderungen sehen Sie hier, die Objekte klimaaktiv fit zu sanieren?

Georg Gridling: Grundsätzlich hemmt uns das Mietrecht sehr. Zu Wohnungen mit einem aufrechten Mietverhältnis haben wir ohne Zustimmung der Mieterinnen oder Mieter keinen Zutritt und können sie damit nicht sanieren. Da Mietverträge auch vererbt werden und damit über Jahrzehnte gehen, ist eine Sanierung bei Mieterwechsel häufig keine Option. Dazu kommen bauliche Einschränkungen: Der Austausch von Einzelheizungen auf erneuerbare Energieträger scheitert am Platz, weil in Altbauten Heizräume fehlen. Dezentrale Wärmepumpen sind wegen der Lärm- und Hitzeentwicklung meist nicht umsetzbar. Derzeit haben wir noch keine Alternative zur Gasetagentherme. Nicht zu unterschätzen sind rechtliche Hürden: Schutzwürdige Fassaden können nicht gedämmt werden – Innendämmung ist – wie schon erwähnt - aufgrund aufrechter Mietverhältnisse häufig nicht möglich. 

Schlussendlich geht es auch um die Kosten: Einerseits können Mieten bei aufrechten Mietverhältnissen nicht angepasst werden, andererseits können wir Mieten, die dem Richtwert unterliegen, nicht erhöhen – obwohl wir hohe Sanierungskosten tragen. 

Gestaltet sich so eine Sanierung bei Bauten nach 1953 einfacher?

Georg Gridling: Ja, wesentlich! Neuere Gebäude haben meist keine erhaltenswerten Fassaden und Stiegenhäuser und können einfacher saniert werden. Außerdem sind die Gebäude einfacher zu adaptieren, sind meist mit Zentralheizung ausgestattet und können leichter auf alternative Systeme umgestellt werden – denn Heizräume, Steigleitungen und Wohnungsverrohrungen sind bereits vorhanden. 

Eine größere Renovierung des kompletten Gebäudes erfolgt oft im bewohnten Zustand – wie sind hier Ihre Erfahrungen mit den BewohnerInnen?

Georg Gridling: Grundsätzlich hatte ich noch nie Probleme mit BewohnerInnen. Einerseits möchte jeder sein Haus in einen ordentlichen Zustand wissen und andererseits wirken sich umfassende Sanierungen auch auf die Betriebskosten aus (z. B. Heizkostenersparnis). Wesentlich ist die Kommunikation mit den MieterInnen und ihre Mitsprachemöglichkeit. Abgelehnt wird häufig eine Lüftung – dann wird es schwierig: Durch die Dämmung sind die Gebäude dichter, doch ohne Lüftung findet kein Luftaustausch mehr statt, was zu Schimmelbildung und damit einer Verschlechterung der Wohnsituation führt. Oft wäre es besser, nur teilweise zu sanieren. Damit erfüllen wir aber die Bauvorschriften nicht und sind auch nicht klimaaktiv. 

Hätten Sie sich weitere Unterstützung gewünscht, und wenn ja – welche?

Georg Gridling: Eine Erleichterung bei der Durchsetzung von Sanierungsmaßnahmen bei AltmieterInnen. Eine Novellierung des Mietrechts wäre uns eine große Hilfe. Wir wünschen uns auch umsetzbare Konzepte, um Gasetagenheizungen auszutauschen. Die bestehenden Konzepte können in Wien gut umgesetzt werden, weil dort auf Fernwärme gesetzt wird. In Tirol ist das nicht möglich. Es gibt weder Alternativen noch Ausnahmen in der Zertifizierung.

Die Kriterien sind generell im ländlichen Bereich kaum zu erfüllen – hier müsste zwischen urbanem und ländlichem Raum unterschieden werden.

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