Die aktuelle Ausgabe der Energie Perspektiven beleuchtet das Windkraft-Potenzial in Tirol, zeigt gelungene Beispiele aus benachbarten Regionen und liefert fundierte Informationen rund um Technik, Wirkung und Besonderheiten alpiner Windkraft.
Energie Tirol und Wasser Tirol bilden ab sofort die Kompetenz für Wasser und Energie und treten unter dem gemeinsamen Namen Energieagentur Tirol auf.
Wir haben die Antworten auf Ihre Energiefragen. Uns geht es dabei immer um die Sache – und nicht um Produkte.
Dem entgegnet er meistens mit Zahlen, Daten und Fakten und kämpft laufend für weitere Vorhaben. Das Pilotprojekt, die Photovoltaik-Anlage bei der Kläranlage Sölden mit 148 Kilowatt peak rechnet sich abzüglich aller Förderungen laut dem Bauamtsleiter in spätestens sechs Jahren. Mit dem „alten“ Einspeise-Tarif. Aktuell wäre dieser Zeitraum sogar noch kürzer.
Neben laufenden Heizsystem-Umstellungen und Dämmvorhaben in den Gemeindegebäuden wurde im Februar diesen Jahres ein weiteres, im wahrsten Sinne des Wortes sehr zentrales Projekt in Betrieb genommen. Am Gemeindehaus Sölden, mitten im Ortszentrum, wurde eine gemeinschaftliche Erzeugungsanlage in Form einer Photovoltaik-Anlage mit 87,4 Kilowatt peak erbaut. Vereinfacht gesagt bedeutet dies: Der Strom, der am Dach produziert wird, kann von den Mieter*innen im Haus (ua. Gemeinde, Ärzte, Apotheke, Friseur, Wohnungen) direkt verbraucht werden. Und wird auch direkt mit dem Betreiber, der Gemeinde, abgerechnet.
Da das Haus auch untertags einige Abnehmer*innen für den produzierten Strom findet, geht diese Rechnung sogar noch direkter auf.
Und warum das ganze Dach dann für die PV-Anlage genutzt wurde und nicht „nur“ Fläche für den Eigenbedarf?
Die Abrechnung war anfangs zwar ein schwarzes Loch. Nach kurzer Zeit hat sich jedoch schnell herausgestellt, dass das alles kein Hexenwerk ist. Im Gegenteil – über das EDA Onlineportal* sieht man wieviel einzelne Nutzer*innen monatlich verbraucht haben und entsprechend erfolgt die Abrechnung. Zur Erleichterung der Abrechnung, können dann die Daten aus dem EDA Onlineportal mit dem kostenlosen Abrechnungstool der Energie Tirol übersichtlich aufbereitet und dargestellt werden. Das Tool findet man unten im Link zum Thema Energiegemeinschaften.
Seit Februar hat die Anlage am Gemeindehaus 78,4 MWh Strom erzeugt. Solche Zahlen leisten die beste Überzeugungsarbeit und sind so auch leicht verfügbar. Freut sich der Bauamtsleiter über die technischen Helferlein.
Das EDA Anwenderportal ist eine kostenlose Webplattform für Energiedienstleister*innen und Energiegemeinschaften zur Abwicklung von diversen Prozessen. Im Vordergrund steht der energiewirtschaftliche Datenaustausch, welcher zum Beispiel eine verbrauchsabhängige Abrechnung innerhalb von Gemeinschaftlichen Erzeugungsanlagen bzw. Energiegemeinschaften ermöglicht.
Bleibt nur noch die Frage wie es in Sölden weitergeht mit dem Thema Photovoltaik.
Über eine Vorreiterrolle will Fiegl selbst nichts wissen – für ihn ist die Umstellung auf Erneuerbare schon seit langem klar die beste Lösung. Er macht also einfach nur das, was er für gut befindet. Dass das gut für die gesamte Region und zukünftige Generationen im Allgemeinen ist, ist ein netter Nebeneffekt.
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