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© Wolfgang Lackner
18.01.2021

Areal Vogeltennen: Heute schon an übermorgen denken

Diese Ausgabe der Energie Perspektiven setzt sich mit dem „richtigen Zeitpunkt“ im Bauablauf auseinander und damit mit der Frage: Wann muss welche Maßnahme gesetzt werden, damit am Ende des Errichtungsprozesses mit minimalem Aufwand ein Maximum an Effizienz und NutzerInnenzufriedenheit erreicht werden kann? Um dieses Ziel zu erreichen, müssen bestehende Standards auch immer wieder angepasst und weiterentwickelt werden, idealerweise auf Basis von guten Argumenten und soliden Zahlen.

Die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Wohnungseigentum Tiroler Gemeinnützige Wohnbau GmbH (WE) betreibt gemeinsam mit Energie Tirol und Gutmann Energiesysteme ein Messprojekt am Areal Vogeltennen. Dieser von WE errichtete Neubau besteht aus mehreren Baukörpern: Wohnungen und Reihenhäuser gemischt, mit einer gemeinsamen zentralen Heizanlage für Raumwärme und Warmwasserbereitung. Ziel dieses gemeinsamen Projekts ist es, allfällige Leitungsverluste genau zu ermitteln, um daraus wichtige Schlüsse für zukünftige Projekte zu ziehen. Kurz: Aufgrund empirischer Daten sollen langfristige Optimierungsmöglichkeiten aufgedeckt werden. In diesem Interview erzählen DI Walter Soier, Geschäftsführer WE, und Bruno Oberhuber, Geschäftsführer Energie Tirol, mehr über ihr Vorhaben.

Wie viele Wohnungen errichtet die WE im Jahr und wie schaut ein klassisches Baufeld aus Sicht der Energieversorgung aus?

WE: Wir übergeben durchschnittlich 300 Wohnungen bzw. Reihenhäuser im Jahr. Im überwiegenden Teil der Fälle bauen wir unter Inanspruchnahme von Wohnbaufördermitteln des Landes Tirol. Eine hohe Energieeffizienz durch perfekte Dämmung und der überwiegende Einsatz erneuerbarer Energieträger für die Beheizung sind somit garantiert. Unsere Bauprojekte sind sehr unterschiedlich gestaltet. Oft mehrere Baukörper, teilweise Mischungen zwischen Wohnungen und Reihenhäusern. Also sehr individuell. In den letzten Jahren ist es Standard in der Baubranche, dass zentrale Heizanlagen alle Wohneinheiten gemeinsam versorgen. Das Warmwasser wird dezentral in der Einheit direkt mit Frischwasserstation produziert, wobei die dafür notwendige Wärme ebenfalls von der zentralen Heizanlage geschickt wird.

Was wird im Messprojekt Kolsass-Vogeltennen genau untersucht?

WE: Mit dem Einbau von Fußbodenheizung in gut gedämmten Gebäuden sind die Zeiten vorbei, in denen man sich am Heizkörper die Hände verbrennen konnte. Der eigentliche Heizungsvorlauf in den Wohnungen ist de facto lauwarm. Was ja eigentlich gut ist. Weniger Temperatur verursacht wenig Heizkosten. Aber es wird mit derselben Heizanlage auch Energie für das Warmwasser in den Wohneinheiten produziert. Dafür ist es notwendig, dass das Heizwasser regelmäßig und ständig auf höhere Temperaturen erwärmt wird. Höhere Temperaturen verursachen aber höhere Heizkosten. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies hat und ob eine Erwärmung auf über 60 °C überhaupt noch nötig ist. Mit jedem Grad Celsius mehr im Heizwasser steigen nämlich auch die Verluste. Selbst wenn Heizleitungen hervorragend gedämmt sind, gehen ExpertInnen von einem nicht vernachlässigbaren Wärmeverlust aus, weil Energie 24 Stunden am Tag „auf die Reise geschickt wird“. Leider gibt es keine konkreten Zahlen über diese Wärmeverluste. Die Ansichten dazu sind vielfältig. Einige sehen kein großes Problem, andere schätzen die Situation differenzierter ein. Wir als WE geben uns damit aber nicht zufrieden und wollen diese Frage geklärt wissen. Genau zu diesen Fragestellungen liefert das Messprojekt nun valide Zahlen.

ET: Die grundsätzlichen physikalischen Rahmenbedingungen sind theoretisch klar – praktisch ist jedes Bauvorhaben anders. Für uns ist es deshalb wichtig, am lebenden Objekt zu beobachten und zu messen. Vogeltennen wird überwiegend mit Energie aus Biomasse beheizt. Wir verfolgen den Energiefluss von Anfang bis Ende, vom Pellets-Lagerraum, über die Effizienz der Feuerungsanlage, die Leitungsverluste bis hin zu dem, was wirklich in den Wohneinheiten ankommt. Die beste Kilowattstunde ist nach wie vor jene, die nicht verbraucht wird.

Klingt bis hierhin eigentlich selbstverständlich. Aber was macht das Projekt Vogeltennen jetzt so besonders?

ET: Das Thema Energiebuchhaltung begleitet uns nun schon seit 25 Jahren. Dennoch ist es nach wie vor extrem schwierig, alle benötigten Werte zu erfassen. Das Besondere am Projekt Vogeltennen ist, dass alle Projektbeteiligten zu jeder Zeit nach maximaler Zusammenarbeit gestrebt haben. Egal ob es darum ging, noch schnell einen wichtigen Zähler einzubauen, oder gemeinsam nach Lösungen bei der quartalsweisen Datenerfassung im Rahmen der DSGVO zu suchen. Dieses gemeinsame Vorgehen von Bauträger, Hausverwaltung, Energiedienstleister und Datenanalysten ist eigentlich Grundvoraussetzung für jedes erfolgreiche Messprojekt, wird aber leider selten gelebt.

Bruno oberhuber
Geschäftsführer 
Energie Tirol

„Die beste Kilowattstunde ist nach wie vor jene, die nicht verbraucht wird.“

Wohnanlage

Es geht in dem Projekt also stark um die soziale Komponente der Kooperation. Was soll aus dem Messprojekt außerdem abgeleitet werden?

WE: Idealerweise können wir für den Haustechnikstandard der nächsten 10 bis 15 Jahre Schlüsse ziehen. Wir hatten bisher schon Vermutungen, wie wir Heizungen effizienter betreiben können. Am Ende des Tages brauchen wir allerdings konkrete Zahlen, auf Basis derer wir Entscheidungen treffen können. Mit der guten Datenqualität vom Areal Vogeltennen erwarten wir uns genau das. Ob und in welcher Form das Konzept der zentralen Wärmebereitstellung für Heizung und Warmwasser beibehalten und optimiert wird oder wir doch zukünftig auf alternative Konzepte setzen. Wir suchen immer das Optimum für unsere KundInnen und sehen es als unsere Verantwortung, hier Entwicklungen voran zu treiben.

Das klingt jedenfalls nach spannenden Ergebnissen, die auf beiden Seiten gut nutzbar sind. Wie haben die beiden Organisationen, Energie Tirol und WE, überhaupt zusammengefunden?

ET: Der Erstkontakt ist über klimaaktiv, das Klimaschutzprogramm des Bundesministeriums (BMK) hergestellt worden. Energie Tirol ist klimaaktiv-Regionalpartner in Tirol und damit abwickelnde Stelle der Gebäudedeklarationen. Auch WE hat heuer Bauvorhaben deklariert. Bei einer Besprechung wurde eher nebenbei auch darüber gesprochen, dass die Zukunft klimafreundlichen und effizienten Heizsystemen gehört.

WE: Und der Rest hat sich dann fast von selbst ergeben. Wir sind ja nicht allein mit unseren Fragestellungen. Deshalb gibt es vom BMK über das Programm klimaaktiv erneuerbare Wärme Unterstützung in Form von TechnikerInnenstunden, die wir dankenswerter Weise unkompliziert in Anspruch nehmen konnten. Gemeinsam mit unserem Heizungs-Betriebsführer (Gutmann Energiesysteme) und Energie Tirol wurde das Messkonzept gut aufgesetzt. Wir sammeln aktuell schon Energieströme und Energiemengen. Erste Verbesserungspotentiale haben wir bereits gefunden.

Walter Soier
Geschäftsführer WE

„Unsere Bauprojekte sind sehr unterschiedlich gestaltet. Oft mehrere Baukörper, teilweise Mischungen zwischen Wohnungen und Reihenhäusern. Also sehr individuell.“

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