Die Anzahl der Gemeinschaftlichen Erzeugungsanlagen hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt, die Zahl der Erneuerbaren Energiegemeinschaften sogar vervierfacht. Während es vor einem Jahr nur eine einzige Bürgerenergiegemeinschaft gab, sind es heute bereits 78. Insgesamt gab es damit mit September 2024 knapp 400 gemeinschaftliche Energieerzeugungsanlagen und fast 300 Energiegemeinschaften in Tirol. Gemeinschaftliche Energieerzeugung und dadurch auch die gemeinschaftliche Nutzung von Energie liegen im Trend – sowohl bei Unternehmen und Gemeinden als auch bei Privatpersonen.
Mit Hilfe von Energiegemeinschaften können sich Bürger*innen, Gemeinden und Unternehmen zusammenschließen, um Energie gemeinsam zu nutzen.
Energiegemeinschaften sind nicht nur ein Instrument, um Bürger*innen aktiv in die Energiewende einzubinden, sondern darüber hinaus auch ein paneuropäisches Vehikel zur Steigerung der Energieversorgung durch lokale, erneuerbare Quellen. Das Interesse ist groß, denn vor dem Hintergrund der Entwicklungen des Energiesektors der vergangenen Jahre bieten Energiegemeinschaften sowohl für Verbraucher*innen als auch Erzeuger*innen Vorteile.
Eine Energiegemeinschaft zu gründen ist im Grunde nicht schwierig. Trotzdem müssen einige grundlegende Dinge beachtet werden. Die „Österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften" bietet deshalb eine umfassende Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Gründung von Energiegemeinschaften. Darüber hinaus bietet die Energieagentur Tirol für kleine Energiegemeinschaften und gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen ein eigens entwickeltes Excel Tool, um die Daten aus dem EDA-Anwenderportal verständlich aufzubereiten und dadurch die Abrechnung zu erleichtern. Um das kostenlose Abrechnungstool nutzen zu können, ist eine Registrierung auf der Webseite der Energieagentur Tirol notwendig.
Wer mehr über Energiegemeinschaften erfahren möchte, ist beim Online-Infoabend „Alles über Energiegemeinschaften“ am Mittwoch, 9. Oktober 2024 um 18.00 Uhr richtig. Bei der kostenlosen Veranstaltung der Energieagentur Tirol erklärt der Experte für Energiegemeinschaften Thomas Vogel MSc. wie durch den Zusammenschluss mit anderen Bürger*innen, Gemeinden oder Unternehmen Energie gemeinsam genutzt, produziert und über Grundstücksgrenzen hinweg verkauft werden kann.
Ob Heizungstausch, Fenstertausch oder umfassende thermische Sanierung – Förderungen setzen dort an, wo Energieverluste am größten sind. Um diese gezielt und vollständig nutzen zu können, ist es entscheidend sich frühzeitig zu informieren: Welche Förderungen gibt es? Welche lassen sich kombinieren? Und welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Antworten darauf bietet der kostenlose Online-Infoabend Sanierungsförderungen im Wohnbau der Energieagentur Tirol.
Am Dienstag, 3. Februar 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr erklärt Ing. Michael Braito welche Förderungen aktuell zur Verfügung stehen, wie sie kombiniert werden können und worauf bei der technischen Umsetzung zu achten ist.
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