Sei es der eigene Fuhrpark, das Thema Ladeinfrastruktur, die Elektrifizierung von Mobilitätsangeboten oder die Bewusstseinsbildung: Die Handlungsmöglichkeiten der Tiroler Gemeinden in Sachen Mobilitätswende sind vielfältig und ihre Unterstützung unabdingbar, um die energie- und klimapolitischen Zielsetzungen zu erreichen. In ihrer Vorbildrolle und ihrem direkten Draht zur Tiroler Bevölkerung sind die Tiroler Gemeinden ein wichtiger Partner, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Wie die Umsetzung gelingen kann, hat sich Mobilitätslandesrat René Zumtobel gemeinsam mit Bruno Oberhuber, Geschäftsführer der Energieagentur, im Rahmen eines Pressetermins in der Gemeinde Kundl angesehen.
Tirol hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern zu sein. Gelingen soll dies sowohl mit dem Ausbau als auch durch den effizienten Einsatz von erneuerbaren Energien. Im Mobilitätsbereich gilt es daher in erster Linie Verkehr zu vermeiden, zu verlagern und falls nicht anders möglich zu verbessern.
Durch den Beitritt zum e5-Programm setzt die Unterländer Marktgemeinde Kundl bereits seit 2011 Maßnahmen für einen effizienten und umweltverträglichen Einsatz von Energie sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. So wird auch im Bereich Mobilität die Transformation sukzessive vorangetrieben. Sechs der insgesamt neun zum Fuhrpark zählenden Fahrzeuge fahren bereits elektrisch.
Neben dem Fuhrpark hat die Marktgemeinde auch mit der Elektrifizierung der Zusatzgeräte des Bauhofs begonnen. So sind Rasenmäher, Heckenschere und Co. teilweise nur mehr akkubetrieben in Verwendung. Die geringere Lärm- und Schadstoffbelastung freut dabei nicht nur die Gemeindebediensteten, sondern auch die AnrainerInnen sowie die Umwelt.
Im Einklang mit den Bestrebungen vieler Automobilkonzerne sowie energie- und klimapolitischen Zielsetzungen hat auch das Land Tirol im Rahmen seiner Nachhaltigkeits- und Klimastrategie und dem Maßnahmenplan E-Mobilität 2023-2025 ein klares Bekenntnis für die E-Mobilität abgegeben. Der Anteil an batterieelektrischen E-Pkw-Neuzulassungen in Tirol betrug 2022 16 Prozent. Im Vergleich zu 2019 hat sich die Anzahl der E-Pkw-Neuzulassungen im Land nahezu vervierfacht. Mit über 2.825 (2023) Ladesäulen besteht bereits ein gutes Angebot an öffentlicher Ladeinfrastruktur, was Tirol ins Spitzenfeld bringt An der Elektromobilität führt kein Weg vorbei.
Ob Heizungstausch, Fenstertausch oder umfassende thermische Sanierung – Förderungen setzen dort an, wo Energieverluste am größten sind. Um diese gezielt und vollständig nutzen zu können, ist es entscheidend sich frühzeitig zu informieren: Welche Förderungen gibt es? Welche lassen sich kombinieren? Und welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Antworten darauf bietet der kostenlose Online-Infoabend Sanierungsförderungen im Wohnbau der Energieagentur Tirol.
Am Dienstag, 3. Februar 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr erklärt Ing. Michael Braito welche Förderungen aktuell zur Verfügung stehen, wie sie kombiniert werden können und worauf bei der technischen Umsetzung zu achten ist.
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