Im Rahmen von klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundes, hat das Wirtschaftsministerium (BMWET) in Innsbruck 71 besonders nachhaltige Gebäude ausgezeichnet. Rund 20 dieser Vorzeigeprojekte wurden im Detail präsentiert und für die Einhaltung der hohen Qualitätskriterien des klimaaktiv Gebäudestandards gewürdigt.
Unter den insgesamt 71 ausgezeichneten Gebäuden rangieren jene der Neuen Heimat Tirol an vorderster Stelle. Mit 236 deklarierten Gebäuden ist sie österreichweit Spitzenreiterin, gefolgt von der Alpenländischen mit 170 Objekten. Nach klimaaktiv Gold-Zertifizierungen gerechnet, liegt jedoch die Alpenländische mit mehr als 50 Prozent Anteil österreichweit an erster Stelle. Rund 80 Prozent der prämierten Objekte wurden von gemeinnützigen Wohnbauträgern realisiert – ein klarer Beleg für deren Vorreiterrolle im leistbaren und klimafreundlichen Wohnbau. Ermöglicht und maßgeblich unterstützt wird diese Entwicklung durch die Tiroler Wohnbauförderung, die innovative, energieeffiziente und qualitätsvolle Bauprojekte gezielt stärkt.
Besonderen Applaus erhielt die Tiroler Versicherung, die ihr gesamtes Gebäudeportfolio schrittweise nach dem klimaaktiv Standard zertifiziert. Ausgezeichnet wurde sie diesmal für die anspruchsvolle Sanierung eines Gründerzeitwohnhauses aus dem Jahr 1911. Ebenfalls hervorgehoben wurden die Tiroler Wohnbau we, die künftig jedes Gebäude klimaaktiv zertifizieren will, sowie die Innsbrucker Immobilien GmbH, die mit konsequentem Fokus auf Bauökologie bei all ihren Projekten klimaaktiv Gold anstrebt. Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist die Sanierung des „Johanna Apart“, eines kleinflächigen Beherbergungsbetriebs, der aufgrund seines hohen Qualitätsniveaus als Vorbild für die touristische Entwicklung der Region gilt. Eine zentrale Rolle im Tiroler Wohnbau spielt weiterhin Holz. Die Neue Heimat Tirol wurde u.a. für ihr Projekt „Postgründe“ in Volders ausgezeichnet, bei dem eines der Gebäude vollständig in Holzbauweise umgesetzt und mit Gold zertifiziert wurde. Eine ebensolche Auszeichnung ging an ein Objekt der Alpenländischen in Holzgau/Reutte.
Seit mittlerweile 20 Jahren steht der klimaaktiv Gebäudestandard für höchste Qualität im nachhaltigen Bauen und Sanieren. Als führendes unabhängiges Qualitätszeichen in Österreich setzt er Maßstäbe in den Bereichen Energieeffizienz, Planung und Ausführung, Baustoffwahl, Komfort und Raumluftqualität. In Tirol steht die Energieagentur Tirol als kompetente Anlaufstelle für alle Fragen zum klimaaktiv Gebäudestandard zur Verfügung.
Ob Heizungstausch, Fenstertausch oder umfassende thermische Sanierung – Förderungen setzen dort an, wo Energieverluste am größten sind. Um diese gezielt und vollständig nutzen zu können, ist es entscheidend sich frühzeitig zu informieren: Welche Förderungen gibt es? Welche lassen sich kombinieren? Und welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Antworten darauf bietet der kostenlose Online-Infoabend Sanierungsförderungen im Wohnbau der Energieagentur Tirol.
Am Dienstag, 3. Februar 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr erklärt Ing. Michael Braito welche Förderungen aktuell zur Verfügung stehen, wie sie kombiniert werden können und worauf bei der technischen Umsetzung zu achten ist.
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