Österreichs Regionen und Gemeinden sind heute bereits stark von den Auswirkungen der Klimaerwärmung betroffen. Zahlreiche Gebiete in Österreich mussten das dieses Jahr bereits erleben. Neben verstärkten Maßnahmen zum Klimaschutz, also der Reduktion von Treibhausgasen, müssen sich Gemeinden und Regionen den ändernden klimatischen Bedingungen anpassen. Das bedeutet, vorhandene Probleme wie Hitze und Starkregen müssen rasch gelöst werden. Gleichzeitig gilt es, Zukunftsherausforderungen anzugehen, wie die Anpassung der Wälder an die Klimaerwärmung und die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung. Dabei sollten auch die Chancen genutzt werden, die sich bieten, wie eine längere Tourismussaison oder erweiterte Vegetationszeiten in der Landwirtschaft.
Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit seinem KLAR!-Programm derzeit 91 österreichische Regionen, die über 800 Gemeinden umfassen und mehr als 2,2 Millionen Einwohner*innen repräsentieren. Allein in Tirol gibt es aktuell zwölf KLAR!-Regionen in unterschiedlichen Projektphasen mit insgesamt 117 Gemeinden und fast 200.000 Einwohner*innen.
Ziel ist es, Schäden durch Klimafolgen zu minimieren und sich bietende Chancen zu nutzen. In der aktuellen Ausschreibung können sich neue Regionen für die Erstellung von Anpassungskonzepten sowie deren Umsetzung bewerben. Darüber hinaus gibt es für bestehende Regionen ab der Umsetzungsphase die Möglichkeit, sich für eine KLAR!-Investitionsunterstützung in den Themen Hitzeschutz und Wassermanagement zu bewerben.
Im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung wird die Unterstützung von Investitionsmaßnahmen im Rahmen
des KLAR!-Programms ausgeschrieben. Ziel hierbei ist es durch gezielte Investitionsaktivitäten die Wirkung der Maßnahmen in den Regionen zu steigern. Antragsberechtigt sind alle Regionen ab der Umsetzungsphase, wobei pro Region nur ein Antrag gestellt werden kann. Dieser Antrag kann auch Subprojekte an unterschiedlichen Standorten enthalten.
Gemeinden können mit gezielten Hitzeschutz- und Wassermanagementmaßnahmen aktiv gegen die Folgen der Klimaerwärmung vorgehen. Im Hitzeschutz sind Investitionen in grüne und blaue Infrastrukturen, wie Parks oder Wasserflächen, sowie Beschattungs- und Kühlungslösungen entscheidend. Wichtig ist, dass besonders hitzeanfällige Bevölkerungsgruppen davon profitieren. Beim Wassermanagement stehen Maßnahmen im Vordergrund, die bei Starkregen oder Trockenheit helfen, z. B. durch Regenwassernutzung, Wasserzurückhaltung und die Entsiegelung von Flächen.
Neue Klimawandel-Anpassungsmodellregionen sollen zumindest 3.000 Einwohner*innen und zwischen fünf und 20 Gemeinden umfassen, kann aber in begründeten Ausnahmefällen davon abweichen. Die Einreichfrist für die gegenständliche Ausschreibung (für neue und bestehende Regionen sowie für KLAR!-Invest) ist der 31. Jänner 2025 um 12:00 Uhr.
Weitere Informationen erhalten Sie im Leitfaden KLAR! 2024.
Ob Heizungstausch, Fenstertausch oder umfassende thermische Sanierung – Förderungen setzen dort an, wo Energieverluste am größten sind. Um diese gezielt und vollständig nutzen zu können, ist es entscheidend sich frühzeitig zu informieren: Welche Förderungen gibt es? Welche lassen sich kombinieren? Und welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Antworten darauf bietet der kostenlose Online-Infoabend Sanierungsförderungen im Wohnbau der Energieagentur Tirol.
Am Dienstag, 3. Februar 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr erklärt Ing. Michael Braito welche Förderungen aktuell zur Verfügung stehen, wie sie kombiniert werden können und worauf bei der technischen Umsetzung zu achten ist.
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