Im Rahmen des EU-Projekts „MountResilience“, das mit 16 Mio. Euro Gesamtbudget gefördert wird, werden Klimawandelanpassungsmaßnahmen für Gemeinden und Regionen in europäischen Gebirgsräumen entwickelt. Insgesamt sind neun europäische Länder und 47 Projektpartner*innen beteiligt. Tirol ist eine von sechs Regionen, die sich darum bemüht, besser mit dem Klimawandel umzugehen und schneller eine klimaresistente Gesellschaft zu werden. Gemeinsam mit der Standortagentur Tirol, dem Land Tirol, der Universität Innsbruck und dem Klimabündnis Tirol arbeitet die Energieagentur Tirol daran, diesen Wandel in der vierjährigen Projektlaufzeit anzustoßen.
Der Schwerpunkt der Energieagentur Tirol liegt auf Gebäuden und Siedlungen sowie auf der Beratung von Gemeinden. Tirol ist bereits jetzt von den häufigen und länger auftretenden Hitzeperioden infolge des Klimawandels stark betroffen. Die sommerliche Überwärmung von Gebäuden und Außenflächen stellt für viele eine Herausforderung dar. Im Rahmen des Projekts werden von der Energieagentur Tirol verschiedene Maßnahmen an unterschiedlichen Gebäudetypen untersucht und getestet, um die für die jeweiligen Anwendungsfälle sinnvollste und effektivste Lösung aufzuzeigen. Die Ergebnisse sowie daraus abgeleitete Handlungsmöglichkeiten werden anschließend veröffentlicht.
Darüber hinaus werden für Gemeinden und Regionen verschiedene Beratungsleistungen erarbeitet, um diese zielgerichtet bei der Umsetzung von Klimawandelanpassungsmaßnahmen zu unterstützen. Es geht im ersten Schritt unter anderem darum, aufzuzeigen in welchen Bereichen der Klimawandel bereits jetzt spürbar ist und wo bereits Anpassungen vorgenommen werden. Ziel ist es, in Gemeinden ein Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels zu schaffen, sodass sie frühzeitig Maßnahmen setzen können und so für die zukünftigen Herausforderungen wie hohe Temperaturen, Hitzeperioden oder Starkwetterereignisse gewappnet zu sein.
Durch die Entwicklung, Prüfung und Skalierung verschiedener Lösungen, die auf die spezifischen Herausforderungen des Klimawandels in Bergregionen zugeschnitten sind, setzt das Projekt auf mehrdimensionale und multiplizierbare Ansätze. Die angestrebten Lösungen orientieren sich an politischen und gesellschaftlichen Bedürfnissen und werden nicht nur konzipiert, sondern auch getestet und skaliert. Darüber hinaus sollen Bürger*innen für die Themen sensibilisiert werden, sodass den spezifischen Auswirkungen des Klimawandels in Bergregionen wirksam begegnet werden kann.
Ob Heizungstausch, Fenstertausch oder umfassende thermische Sanierung – Förderungen setzen dort an, wo Energieverluste am größten sind. Um diese gezielt und vollständig nutzen zu können, ist es entscheidend sich frühzeitig zu informieren: Welche Förderungen gibt es? Welche lassen sich kombinieren? Und welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Antworten darauf bietet der kostenlose Online-Infoabend Sanierungsförderungen im Wohnbau der Energieagentur Tirol.
Am Dienstag, 3. Februar 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr erklärt Ing. Michael Braito welche Förderungen aktuell zur Verfügung stehen, wie sie kombiniert werden können und worauf bei der technischen Umsetzung zu achten ist.
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