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18.09.2025

Energiewende und künstliche Intelligenz, wie passt das zusammen?

Christoph Dolna-Gruber im Interview

Christoph Dolna-Gruber von der Austrian Energy Agency zeigt, welches Potenzial KI für die Energiezukunft hat: vom besseren Management unserer Stromnetze bis hin zu smarten Anwendungen im Alltag. Im Interview gibt er spannende Einblicke, wie KI den Weg zu TIROL 2050 energieautonom beschleunigen kann – und wo auch Grenzen liegen.

Welche kreativen Lösungen kann KI bieten, um die Energiewende schneller voranzubringen? Was bedeutet das konkret für die Vision TIROL 2050 energieautonom?

Christoph Dolna-Gruber: Künstliche Intelligenz bietet viele Möglichkeiten, gerade für die Energiewende. Sie hilft uns zum Beispiel, den Betrieb von Stromnetzen besser zu planen und zu optimieren. Erzeuger*innen und Lieferanten erhalten dadurch präzisere Prognosen für die Stromproduktion aus Wind- und Sonnenkraft. Mithilfe von digitalen Zwillingen lassen sich Netzflüsse genauer analysieren und steuern. Auch beim intelligenten Verbrauch, etwa beim Laden von E-Autos, spielt KI eine wichtige Rolle. All das trägt dazu bei, dass wir insgesamt mehr erneuerbare Energie in unser Stromsystem integrieren können. Und das bringt uns der Vision einer nachhaltigen Energiezukunft wieder einen wichtigen Schritt näher.

Mag. (FH) Christoph Dolna-Gruber, BSc

Strategy & Business Development
Austrian Energy Agency

Welche Rolle kann KI spielen, um komplexe Veränderungsprozesse greifbarer zu machen?

Christoph Dolna-Gruber: Künstliche Intelligenz macht die komplexen Prozesse der Energiewende leichter begreifbar. Sie visualisiert große Datenmengen, wodurch zum Beispiel Netzbelastungen oder der aktuelle Energiemix übersichtlich dargestellt werden. Das wiederum hilft allen Beteiligten, bessere Entscheidungen zu treffen.

Es wird oft berichtet, dass KI viel Strom verbraucht. Stimmt das wirklich so? Kann sie trotzdem dabei helfen, langfristig mehr Energie einzusparen, als sie verbraucht?

Christoph Dolna-Gruber: Das ist ein wichtiger Punkt, und es stimmt: KI benötigt viel Strom, da die Rechenzentren sehr leistungsintensiv sind. Die International Energy Agency (IEA) geht davon aus, dass ihr Anteil am globalen Stromverbrauch heute schon bei rund zwei Prozent liegt und sich bis 2030 sogar verdoppeln könnte. Entscheidend ist aber, dass wir mithilfe von künstlicher Intelligenz an anderer Stelle deutlich mehr Energie einsparen können, als für ihren Betrieb nötig ist. Unterm Strich ist die Energiebilanz also positiv und der Nutzen überwiegt.

Gibt es Unterschiede beim Energieverbrauch verschiedener KI-Anwendungen und wovon hängt das ab?

Christoph Dolna-Gruber:  Ja, absolut. Der Energieverbrauch hängt stark vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Das Trainieren eines komplexen Modells erfordert zum Beispiel deutlich mehr Energie als eine einfache Abfrage bei einem bereits bestehenden Modell. Auch generative KI ist in der Regel energieintensiver als einfachere Algorithmen. Der entscheidende Punkt ist aber: Ein intelligentes Energiemanagement-System, das mit KI arbeitet, spart unterm Strich deutlich mehr Energie ein, als es selbst verbraucht. Sonst würden wir es ja auch nicht einsetzen.

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Wohin entwickelt sich KI in den nächsten Jahren gerade auch im Hinblick auf Effizienz und Energieverbrauch?

Christoph Dolna-Gruber: Laut Schätzungen der Internationalen Energieagentur könnte sich der Stromverbrauch von KI und Rechenzentren bis 2030 tatsächlich um das Drei- bis Vierfache erhöhen. Das würde dann bis zu vier Prozent des weltweiten Bedarfs ausmachen. Gleichzeitig sehen wir aber auch enorme Fortschritte bei der Hardwareeffizienz. Es werden immer wieder neue Modelle entwickelt, beispielsweise aus China, die bei gleicher Leistung deutlich weniger Energie benötigen. Dieser rasante technologische Fortschritt macht es allerdings schwierig, eine verlässliche Prognose für die Zukunft zu treffen und zeigt, wie dynamisch dieses Feld ist.

Das Thema KI wird auch immer wieder in Zusammenhang mit höheren Energiepreisen diskutiert. Welche Auswirkungen könnte das für einzelne Haushalte haben?

Christoph Dolna-Gruber: Einerseits könnte der KI-Boom die Strompreise tatsächlich anheben, wenn dadurch die Nachfrage plötzlich steigt. Auch das Risiko von einseitigen Netzbelastungen kann zunehmen. Andererseits bietet KI aber genauso die Möglichkeit, Kosten für Haushalte zu reduzieren. Ein gutes Beispiel sind Smart-Home-Anwendungen, die helfen, den eigenen Stromverbrauch zu optimieren und so das Haushaltsbudget zu entlasten.

Welche konkreten Vorteile kann KI beim Energiesparen im Alltag bringen?

Christoph Dolna-Gruber: Im Alltag sehen wir die Vorteile schon heute: KI-gesteuerte Smart-Home-Systeme ermöglichen eine punktgenaue Steuerung von Heizung und Beleuchtung. Die künstliche Intelligenz erkennt dabei die Gewohnheiten der Nutzer*innen und kann darauf basierend ganz konkrete Tipps zum Energiesparen geben. Eine weitere Möglichkeit ist die intelligente Steuerung von Geräten. So lassen sich Waschmaschinen oder Ladestationen für Elektroautos so steuern, dass sie dann automatisch laufen, wenn der Strom besonders günstig ist oder ein hoher Anteil erneuerbarer Energie im Netz zur Verfügung steht. Selbst wer viel unterwegs ist, kann profitieren, indem KI dabei hilft, die effizientesten Routen zu optimieren. Die Anwendungsmöglichkeiten sind also enorm vielfältig und reichen direkt in unseren Alltag hinein.

Stichwort KI im Alltag: Wo macht der Einsatz von KI im Alltag Sinn? Wo siehst du die Verwendung kritisch?

Christoph Dolna-Gruber: Ein sinnvoller Einsatz von künstlicher Intelligenz ist überall dort gegeben, wo sie Menschen im Alltag dabei unterstützt, Dinge schneller, effektiver oder günstiger zu erledigen. Gerade im Energiesystem spielt KI eine wichtige Rolle, um die vielen unterschiedlichen Erzeuger, Speicher und Verbraucher intelligent miteinander in Einklang zu bringen. Genauso wichtig ist aber der kritische Blick. Problematisch wird es dort, wo Datenschutzfragen aufkommen, die KI eigenmächtig und intransparent Entscheidungen trifft, die für Nutzer*innen nicht mehr nachvollziehbar sind und ihnen im schlimmsten Fall sogar schaden. Hier besteht ein klares Potenzial für Missbrauch, bei dem wir wachsam sein müssen.

Was ist deine persönliche Sichtweise auf KI und wofür nutzt du sie?

Christoph Dolna-Gruber: Ich sehe KI als ein mächtiges Werkzeug für mehr Effizienz und effektiveres Arbeiten, manchmal sogar als Impulsgeber für Kreativität. Persönlich nutze ich sie immer wieder, um mir einen schnellen Überblick über komplexe Themen zu verschaffen und um herauszufinden, wo es sich lohnt, tiefer zu recherchieren. Dabei stelle ich allerdings auch fest, dass die KI bisweilen unplausible Ergebnisse oder schlicht Fehler produziert. Das zeigt mir ganz klar: Sie kann menschliche Expertise und die Fähigkeit zum vernetzten Denken noch lange nicht ersetzen.

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Ob Heizungstausch, Fenstertausch oder umfassende thermische Sanierung – Förderungen setzen dort an, wo Energieverluste am größten sind. Um diese gezielt und vollständig nutzen zu können, ist es entscheidend sich frühzeitig zu informieren: Welche Förderungen gibt es? Welche lassen sich kombinieren? Und welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Antworten darauf bietet der kostenlose Online-Infoabend Sanierungsförderungen im Wohnbau der Energieagentur Tirol.
 
Am Dienstag, 3. Februar 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr erklärt Ing. Michael Braito welche Förderungen aktuell zur Verfügung stehen, wie sie kombiniert werden können und worauf bei der technischen Umsetzung zu achten ist.

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